Willkommen beim Eberstädter Bürgerverein

Aus aktuellem Anlass:

Liebe Mitglieder des Eberstädter Bürgervereins, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Webseite, 

die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus hat unser aller Leben verändert. Wir stehen täglich vor neuen Herausforderungen.

Auch das Vereinsleben des Eberstädter Bürgervereins hat es kräftig durcheinander gewirbelt. Gerade noch waren wir mitten in den Vorbereitungen für unser Jubiläumsjahr. Denn das Jahr 2020 ist für uns kein Jahr wie jedes andere. Am 25. April jährte sich der Gründungstag unseres Vereins zum vierzigsten Mal. Und dies wollten wir mit allen Mitgliedern und Freunden des Eberstädter Bürgervereins gebührend feiern. Im Januar starteten wir mit einem Neujahrsempfang in das Jubiläumsjahr und haben Sie alle mit unserer Jahresübersicht auf viele schöne Veranstaltungen eingestimmt. Doch schon die nächste Veranstaltung auf unserer Übersicht, der jährliche Ostereiermarkt, konnte nicht wie geplant stattfinden. Mittlerweile haben wir uns dafür entschieden alle Veranstaltungen bis Anfang September aufgrund des aktuell geltenden Veranstaltungsverbots abzusagen. Auch stehen aktuell unsere Räumlichkeiten und das Außengelände für Treffen von verschiedenen Vereinen und Gruppen nicht zur Verfügung.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber sehen uns in der Verantwortung die zurzeit geltenden Kontakt- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Mitglieder des Vorstandes halten sich ständig auf dem aktuellen Stand und versuchen das Vereinsleben den äußeren Rahmenbedingungen anzupassen.

Bezüglich der Jubiläumsveranstaltung, die am 16. Mai hätte stattfinden sollen hat der Vorstand bereits eine Entscheidung getroffen. Da solch eine Veranstaltung eine gewisse Vorbereitungszeit benötigt und nicht zu kurzfristig abgesagt werden kann soll diese nun im Mai 2021 stattfinden. Wir feiern dann mit Ihnen „40+1“ Jahre Eberstädter Bürgerverein und nutzen diesen Anlass auch für die nächste Weinübergabe. Diese hätte eigentlich am ersten Sonntag im September ihren festen Termin gehabt.

Wie es mit den restlichen Terminen in diesem Jahr weitergeht können wir leider aktuell nicht sagen. Aber wir versprechen Sie auf dem aktuellen Stand zu halten und suchen auch für die bisher noch nicht stattgefundene Jahreshauptversammlung eine Lösung. Der Vorstand befindet sich in regelmäßigem Austausch und hält die Vereinsgeschäfte am Laufen. Die Arbeit im Hintergrund geht selbstverständlich im Sinne unserer Mitglieder weiter.

Für Fragen und Anmerkungen stehen wir gerne jederzeit telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Auch auf unserer Homepage informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten.

Wir hoffen Sie bald wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Herzliche Grüße,

Der Vorstand des Eberstädter Bürgervereins von 1980 e.V.



In den siebziger Jahren sollten wegen des damaligen Städtebauförderungsgesetzes die alten Gebäude des Eberstädter Ortskerns abgerissen werden. Mehrfamilienhäuser waren anstatt heruntergekommener Fachwerkhäuser geplant, die Straßenbahn sollte in die Gärten verlegt werden.Dies hat die Interessengemeinschaft von Eberstädter Bürgern mit großem Einsatz verhindert.


Das Modell über die geplanten Änderungen aus dem Jahre 1973 ist im Neubau der Geibel’schen Schmiede, dem Domizil des Eberstädter Bürgervereins, aufgebaut und bei Veranstaltungen Anziehungspunkt für Jung und Alt.


Um beispielhaft mit der Rettung des Ortskerns voranzukommen, gründeten am 25. April 1980 sieben Eberstädter Bürger den Eberstädter Bürgervereins (EBV) und beschlossen, die unansehnliche fränkische Hofreite, die Geibel’sche Schmiede aus dem Jahre 1663, zu sanieren.


Mit Gründung des EBV waren sich die Beteiligten darüber einig „nur ein aktiver Verein ist ein lebendiger Verein“. Dieses Motto hat bis heute Priorität.


Die Geibel’sche Schmiede ist heute ein Zentrum bürgerschaftlichen Gemeinsinns, sowie der kulturelle und gesellschaftliche Mittelpunkt im Herzen Eberstadts. Die Mitglieder haben in ihrer Vereinsgeschichte nicht nur Forderungen erhoben und Kritik geübt. Sie haben vielmehr eigene Ideen entwickelt, in ihrer Freizeit selbst Hand angelegt und unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlich für die Allgemeinheit geleistet. Auf diese Weise haben die Mitglieder die alte und wertvolle Bausubstanz von 1663 vor dem Verfall gerettet und aktiv an der Stadtteilerhaltung und Stadtteilentwicklung mitgewirkt.